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Hier finden Sie bisherige  Veranstaltungen und Aktivitäten der Krebshilfe Burgenland.
Veranstaltungen der Aktion Pink Ribbon finden Sie hier.

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Es gibt viel Neues zu berichten...

Wiedereingliederungsteilzeit  NEU

Mit 1. 7. 2017 wird eine lang gestellte Forderung der Österreichischen Krebshilfe umgesetzt:

Zur Erleichterung der Wiedereingliederung von ArbeitnehmerInnen  nach langer Krankheit in den Arbeitsprozess besteht ab 1.7.2017 die Möglichkeit einer Herabsetzung der wöchentlichen Normalarbeitszeit in der Dauer von ein bis sechs Monaten.  Die Herabsetzung der Arbeitszeit muss um mindestens ein Viertel und darf höchstens um die Hälfte erfolgen und die vereinbarte wöchentliche Normalarbeitszeit darf 12 Stunden nicht unterschreiten.

Zusätzlich zum Anspruch auf das  bislang bezogene Entgelt entsprechend der Arbeitszeitreduktion haben die PatientInnen  während der Wiedereingliederungsteilzeit Anspruch auf ein Wiedereingliederungsgeld aus Mitteln der Krankenversicherung. Weitere Informationen dazu erteilen die Sozialarbeiterinnen der Krebshilfe Burgenland.

30 Jahre – „Sonne ohne Reue“

Seit 1988 informiert die Österreichische Krebshilfe gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie mit „Sonne ohne Reue“ über Hautkrebsvorsorge. Ziel der Aktion ist es, Menschen über ein gesundes Leben mit der Sonne aufzuklären. „Die Botschaft der Aktion blieb in all den Jahren bestehen: Das Melanom ist heilbar, wenn es frühzeitig erkannt und entfernt wird. Nicht zuletzt auch dank der Unterstützung der Medien wurde das Thema Hautkrebsvorsorge immer präsenter. Die Kampagnen „Sonne ohne Reue“ haben zu einem erhöhten Bewusstsein der Bevölkerung über die Gefahren der Sonne, die Notwendigkeit eines effizienten Sonnenschutzes und die regelmäßige Kontrolle der Haut im Hinblick auf verdächtige Pigmentläsionen geführt (Spectra: „Krebs in Österreich“ 1995 / 2005 / 2015).

Die Früherkennung gilt nach wie vor als „Therapie der Wahl“ – auch im Hinblick auf die phänomenalen Heilungserfolge, die durch die bahnbrechende Weiterentwicklung der biologischen Therapeutika in den letzten Jahren erzielt werden. Im Zuge der jahrelangen Präventionsarbeit konnte auch in Österreich eine signifikante Reduktion der mittleren Eindringtiefe aller entfernten Melanome um ein Drittel nachgewiesen und somit eine bessere Prognose erzielt werden.

Hautkrebs in Österreich

 Bereits 4 Prozent aller krebserkrankten Menschen in Österreich leiden an Melanomen der Haut, Tendenz steigend. Erhielten im Jahr 1988 zum Start der Aktion insgesamt 928 Menschen die Diagnose „malignes Melanom“, so verzeichnete man im Jahr 2014 bereits 1.794 Neuerkrankungen (Statistik Austria). Die Hautkrebs-Todesfälle nehmen – im Vergleich zu den Neuerkrankungen – kaum zu (1988: 216, 2014: 310; Statistik Austria), denn viele Erkrankungen werden heute früher entdeckt.

Die Therapie der Wahl von Hautkrebs ist das frühzeitige Erkennen und die ausreichende dermato-chirurgische operative Entfernung (Exzision). Durch diese Maßnahme können mehr als 90% aller PatientInnen geheilt werden.

Kommt es dennoch zum Auftreten von Metastasen, ist die Situation nicht aussichtslos. Die Therapie des Hautkrebses ist durch die Errungenschaften der zielgerichteten Krebstherapie in den letzten Jahren wesentlich verbessert worden: Es stehen heute Medikamente zur Verfügung, die Melanommetastasen in etwa 70% der Fälle beeinflussen und langfristige Remissionen und sogar Heilungen erzielen können.

Krebshilfe betreibt Initiative DON’T SMOKE weiter

Mit Mai 2018 wird Österreich rauchfrei: dazu tragen das Rauchverbot in der Gastronomie und die gesetzliche Anhebung des Schutzalters für den Tabakkonsum auf 18 Jahre entscheidend bei. Bis dahin geht es vor allem um einen besseren Nichtraucherschutz und um Bewusstseinsbildung. Dafür bündeln die Österreichische Krebshilfe und die Österreichische Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (OeGHO) künftig ihre Kräfte und beleben DON’T SMOKE neu. Die im September 2014 gegründete Initiative hat einen wichtigen Stein ins Rollen gebracht und es erstmals geschafft, das Thema Nichtrauchen auf eine breite, gesellschaftspolitische Ebene zu setzen.

Ein weiterer wichtiger Erfolg ist die Anhebung des Schutzalters für Jugendliche auf 18 Jahre – mit Mai 2018 tritt das Rauchverbot für unter 18-Jährige in Kraft. Das ist ein wichtiger Schritt für den Jugend- und Nichtraucherschutz, denn Raucherkarrieren beginnen in den Teenager-Jahren.

In Österreich rauchten 2014  (lt. Statistik Austria) 22 % aller Frauen und 27 % aller Männer ab dem 15. Lebensjahr regelmäßig. Die meisten Raucher findet man mit 30 % unter den 15–45jährigen. In Beziehung zu diesen Zahlen steht die  Todesrate infolge von Tabakkonsum: In Österreich sterben rund 10.000 Menschen jährlich und im Durchschnitt um 10 Jahre früher an den Folgen des Rauchens. Tabakkonsum verursacht unter anderem mehr als 15 verschiedene Krebsarten, zerstört die Lunge (COPD) und ist maßgeblich an Herz- und  Gefäßerkrankungen sowie vermehrt an Entzündungen und Infektionen beteiligt.

Psychoonkologische Begleitung

Wir bemühen uns stetig, nicht nur Betroffene, sondern auch deren Angehörige bei der Bewältigung der Diagnose und nachfolgenden Behandlung bestmöglich zu begleiten und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die psychoonkologische Beratung gewinnt bei KrebspatientInnen deshalb so an Bedeutung, da wir nicht nur den medizinischen Bereich sondern alle Themen rund um die Erkrankung abdecken.

Im Jahr 2016 haben 710 KrebspatientInnen bzw. Angehörige regelmäßige psychoonkologische Hilfe in den Beratungsstellen der Krebshilfe Burgenland in Neusiedl am See,  Eisenstadt, Bad Sauerbrunn, Oberpullendorf, Oberwart, Güssing und in der mobilen Beratung in Anspruch genommen. Eine zunehmende Nachfrage wurde auch nach arbeits- und sozialrechtlicher Beratung sowie in Fragen der richtigen Ernährung bei Krebserkrankungen verzeichnet.

Krebs – auch eine finanzielle Belastung

Durch eine onkologische Erkrankung ändert sich meist auch die finanzielle Situation sehr stark. Studien belegen Einkommenseinbußen von 36 % über einen Zeitraum von drei Jahren. Zusammen mit unabhängigen Finanzexperten bieten wir unseren PatientInnen kostenfreie Finanzberatung an. Ziel ist die Bewusstseinsbildung im Umgang mit der veränderten Einkommenssituation, das Aufzeigen von Möglichkeiten zur Reduktion von Fixkosten und das Erstellen einer Haushaltsrechnung. Auf dem Weg zur Genesung ist es wichtig und hilfreich, Belastungen möglichst gering zu halten. Die Finanzberatung durch geschulte Experten kann ein hilfreicher Baustein für die Genesung sein.

Finanzielle Soforthilfe

Der Krebshilfe-Soforthilfe-Fonds wurde geschaffen, um jene Menschen zu unterstützen, die durch die Krebserkrankung in eine finanzielle Notlage geraten sind. Im Jahr 2016 konnten insgesamt

€ 69.093,-- an Betroffene ausgezahlt werden. Diese Entwicklung unterstreicht die dringende Notwendigkeit einer finanziellen Unterstützung von KrebspatientInnen. Da wir all diese Leistungen kostenlos zur Verfügung stellen, sind wir in unserer Tätigkeit auf Spenden angewiesen.

Spendenübergabe

Die SOT Süd-Ost Treuhand ist seit fast 30 Jahren die Steuerberatungsgesellschaft im Herzen von Oberwart.

Mit 5 Steuerberatern und bestens ausgebildeten Mitarbeiterinnen liegt die Stärke des Unternehmens in der umfassenden wirtschaftlichen und steuerlichen Beratung von Unternehmern und Unternehmerinnen in allen Phasen ihrer Entwicklung. Kundenzufriedenheit wird bei der SOT „groß geschrieben“. Die SOT Süd-Ost Treuhand punktet bei ihren Kunden vor allem beim Service, bei der Kompetenz und bei der Qualität der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Die kompromisslose Qualität und bestes Service führten dazu, dass die SOT Süd-Ost Treuhand Oberwart in 2016 als beste Steuerberatungskanzlei im ganzen Burgenland ausgezeichnet wurde.

Die SOT-Steuerberatungskanzlei Oberwart zeichnet sich auch durch ihr soziales Engagement aus. So ist Mag. Hans Roth, Geschäftsführer, seit vielen Jahren ein treuer Unterstützer der Krebshilfe Burgenland und stellt auch dieses Jahr die großzügige Summe von € 1.000,-- für unsere Tätigkeiten zur Verfügung.  Wir bedanken uns recht herzlich bei Mag. Hans Roth und seinem erfolgreichen, engagierten Team!

 

Österreichische Krebshilfe Burgenland  

Präsident: Prim. Dr. Wilfried Horvath, Geschäftsführung: Mag. Andrea Konrath
7202 Bad Sauerbrunn, Hartiggasse 4, Tel: 0650/2440821, Fax: 02625/300-8536
E-mail: office[at]krebshilfe-bgld.at, www.krebshilfe-bgld.at


Die Krebshilfe Bgld veranstaltete ein Patientinnen-Seminar „Krebs – Neue Therapiemöglichkeiten“
am Samstag, 10. Dezember 2016 im Weingut Pfneisl in Kleinmutschen.
Wir informierten über neue Erkenntnisse, neue Therapiemöglichkeiten sowie Auswirkungen von Onkologischen
Erkrankungen.  Einladung


Darmmodell auf der Inform 2016 in Oberwart. Die Krebshilfe Burgenland war mit einem Stand vertreten, präsentierte ein begehbares Darm-Modell und erfrischte die Gäste mit kostenlosem Güssinger Mineralwasser.    Bericht


 

 

Informationsabend und Konzert in der HLW Pinkafeld am Fr. 30. September 2016 Einladung   Bericht in den Bezirksblättern  .


 

Großes Benefiz-Frühlingskonzert

Am Sonntag, 22. Mai 2016 fand im Lisztzentrum Raiding ein Frühlingskonzert·vom Feinsten statt.

KLASSIK, KABARETT & ECHTE VOLKSMUSIK: Das Klavierduo Johannes & Eduard Kutrowatz, das Schauspieler-Trio Konstanze Breitebner, Andreas Vitasek und Max Schmiedl, sowie die Tanzgeiger.

Hier ein Rückblick mit Fotos



Inform Oberwart, 2. bis 6. September 2015. Die Krebshilfe Burgenland war mit einem Stand vertreten und präsentierte unter dem Schwerpunkt „Rauchen und Krebs“ ein begehbares Lungen-Modell und erfrischte die Gäste mit kostenlosem Güssinger Mineralwasser.

Modell Lunge        Bericht in SOJ       Bild in TIP Oberwart


Quelle der Gesundheit am 7. und 8. März 2015 anlässlich des Internationalen Frauentags in Bad Sauerbrunn. Die Krebshilfe Burgenland war mit einem Stand vertreten sowie mit dem Vortrag Brustkrebs – Vorsorge – Behandlung.


Programm


Pflege-Stammtisch der Diakonie-Hauskrankenpflege Oberschützen am 18. März in Schreibersdorf. Die Leiterin der Krebshilfe Burgenland, Mag. Andrea Konrath war zu Gast und referierte über Hilfsangebote bei schwerer Krankheit.
Einladung
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Der Jahresbericht 2014 der Krebshilfe Bgld.  ist im September 2015 erschienen und hier nachzulesen.
Jahresbericht 2014